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Mehr Gehalt ab 1. August 2019

Die drei Gewerkschaften GKD, GEW und ver.di teilen mit, dass sie sich mit der Kirchenleitung geeinigt haben, den letzten Tarifabschluss im öffentlichen Dienst der Länder mit einer zeitlichen Verzögerung bei der ersten Erhöhungsstufe zu übernehmen.

!!! Noch ist die Vereinbarung aber noch nicht von allen Tarifpartnern unterschrieben. Alle Angaben daher mit diesem Vorbehalt. !!!

Die wichtigsten Veränderungen Könnten sein:

Zum 1. August 2019 erhöht sich das Tabellenentgelt um 3,01%, mindestens aber um 100 EUR.
In der Stufe 1 sind es sogar 4,5%.
Es entfällt die Unterteilung der EG 9 in "große" und "kleine".
Besitzstandszulagen werden um 3,2% erhöht.

Zum 1. Januar 2020 steigt das Tabellenentgelt um weitere 3,12% mindestens aber 90 EUR.

Zum 1. Januar 2021 steigt das Tabellenentgelt um weitere 1,29% mindestens aber 50 EUR.

Die Jahressonderzahlung wird für die Jahre 2020/21/22 auf das materielle Niveau des Jahres 2018 eingefroren.

Der Kinderzuschlag wird für jedes ab dem 1. August 2019 geborene Kinde auf 75 EUR abgesenkt.

Die Urlaubsregelungen werden dem TV-L angepasst und für Mitarbeitende die 5 Tage die Woche arbeiten auf 30 Urlaubstage festgelegt.

Mehr Details in der Mitteilung der Gewerkschaften als pdf

Veränderungen in der gemMAV

Durch die längerfristige Verhinderung unseres Vorsitzenden Uwe Gaedke und die Reduzierung des  Arbeitszeitumfangs des bisherigen 1. Stellvertreters, Michael Rohrmann, waren einige vorübergehende Veränderungen erforderlich:

Vorsitzende der gemMAV ist Pia Lirka, die von Irma Petto als 1. Stellvertreterin unterstützt wird.
Annette Petzold, Mitarbeiterin der Kirchengemeinde Schönow-Buschgraben ist in die gemMAV nachgerückt.

Auch jüngere ArbeitnehmerInnen haben voraussichtlich einen Anspruch auf 31 Tage Urlaub im Jahr.

Die gegenwärtige tarifliche Regelung zur Urlaubsstaffelung scheint rechtlich anzweifelbar zu sein. Ein Arbeitsrichter des Arbeitsgerichts Berlin hat dies auf einer Tagung der Hauptmitarbeitervertretung bestätigt.
(Im § 26 TV-EKBO ist geregelt, dass alle Mitarbeitende zunächst Anspruch auf 29 Urlaubstage haben, ab dem 58 Lebensjahr erhöht sich dies um 2 Tage auf 31 Tage.

Aus diesem Grund empfiehlt die Mitarbeitervertretung allen MitarbeiterInnen, die bisher einen Urlaubsanspruch von 29 Tagen (bei Vollzeitbeschäftigung) haben, zur Sicherung eines möglichen Rechtsanspruches auf 31 Urlaubstage einen entsprechenden formlosen Antrag bis Ende des Jahres an Ihren Arbeitgeber für das Jahr 2018 und alle folgenden Jahre zu stellen.

Dies muss auf diesem individualrechtlichen Weg,also von jedem Mitarbeitenden selbst geschehen, die MAV kann dies nicht tun.

Zur Vereinfachung haben wir HIER eine Vorlage hinterlegt.

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Letzte Änderung am: 03.09.2019